Wer regiert
künftig in Schwerin?
Stell die Stimmanteile ein oder spiele die aktuellsten Umfragen durch. Der Rechner verteilt die Sitze nach dem Wahlrecht des Landes, prüft Mehrheiten und spielt die Wahl der Ministerpräsidentin durch.
Verteidigt Manuela Schwesig ihr Amt, oder stellt die AfD erstmals den Regierungschef?
Stimmanteile
Zweitstimmen in Prozent · die Summe bleibt immer bei 100
Ein Klick verschiebt 0,1 Punkte, mit gedrückter Umschalttaste 1,0 Punkte. Was eine Partei gewinnt, verlieren die übrigen anteilig zu ihrer Größe.
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Sitzverteilung
| Partei | Prozent | Sitze | gg. 2021 |
|---|
Berechnung nach Hare/Niemeyer unter den Parteien ab 5 Prozent, Grundgröße 71 Sitze (36 Wahlkreise, 35 Listenplätze). Durch Überhang- und Ausgleichsmandate wuchs der Landtag 2021 auf 79 Sitze.
Erststimmen, Überhang und Ausgleich
Gewinnt eine Partei mehr der 36 Wahlkreise, als ihr nach Zweitstimmen zusteht, behält sie diese Mandate. Die übrigen Parteien erhalten Ausgleichsmandate, bis das Kräfteverhältnis wieder stimmt. 2021 gewann die SPD alle 36 Wahlkreise, der Landtag wuchs dadurch von 71 auf 79 Sitze.
Wer kann regieren?
Fraktionen anklicken, um ein Bündnis zu bauen
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Rechnerische Mehrheiten
Alle Bündnisse mit bis zu vier Fraktionen, in denen jeder Partner gebraucht wird. Über politische Machbarkeit sagt die Liste nichts.
Die Wahl der Ministerpräsidentin
Artikel 42 der Landesverfassung, geheime Abstimmung
Mecklenburg-Vorpommern hat die härteste Regel der drei Länder. Gewählt ist nur, wer die Mehrheit aller Mitglieder des Landtags erhält, und dafür hat der Landtag vier Wochen Zeit mit beliebig vielen Anläufen. Gelingt es nicht, muss er binnen zwei Wochen über seine Auflösung entscheiden. Löst er sich nicht auf, wird noch am selben Tag erneut gewählt, und dann genügt die relative Mehrheit. Erst an diesem Punkt kann eine Minderheit die Regierungsspitze stellen.
Szenario
Legt fest, wie die Fraktionen in den drei Wahlgängen stimmen.
Der Rechner bildet die drei entscheidenden Stationen ab: zwei Anläufe mit der Mehrheit der Mitglieder, danach den Wahlgang nach der Auflösungsentscheidung, in dem die meisten Stimmen genügen. In der Realität kann der Landtag innerhalb der Vierwochenfrist beliebig oft abstimmen.
Grundlagen und Quellen
Wahlsystem: Der Landtag hat mindestens 71 Sitze. 36 Abgeordnete werden direkt in den Wahlkreisen gewählt, die übrigen über die Landeslisten. Berücksichtigt werden Parteien mit mindestens 5 Prozent der Zweitstimmen; verteilt wird nach Hare/Niemeyer. Wählen darf man ab 16.
Überhang und Ausgleich: Überhangmandate bleiben der Partei, die übrigen Parteien bekommen Ausgleichsmandate. So kam der aktuelle Landtag auf 79 statt 71 Sitze.
Wahl der Regierungsspitze: Artikel 42 der Landesverfassung. Gewählt ist, wer die Mehrheit der Mitglieder erhält. Kommt die Wahl binnen vier Wochen nach Zusammentritt nicht zustande, entscheidet der Landtag binnen zwei Wochen über seine Auflösung; unterbleibt die Auflösung, wird am selben Tag erneut gewählt, und die meisten Stimmen genügen.
Ergebnis: Vorläufiges Endergebnis vom 20. September 2026: AfD 38,2, SPD 35,5, Linke 6,5, Grüne 5,7, CDU 4,9, BSW 4,8, FDP 1,0 Prozent. Sitze: AfD 32, SPD 29, Linke 5, Grüne 5. Wahlbeteiligung 78,1 Prozent.
Ausgangslage: Seit 2021 regieren SPD und Linke unter Manuela Schwesig. Spitzenkandidaten 2026 sind unter anderem Schwesig (SPD), Leif-Erik Holm (AfD), Daniel Peters (CDU) und Simone Oldenburg (Linke).
Umfragewerte: Wahltrend und Einzelumfragen, zusammengestellt von dawum.de und politpro.eu. Umfragen sind Momentaufnahmen mit einer Fehlertoleranz von rund einem bis drei Prozentpunkten, keine Prognosen.
Grenzen des Modells: Direktmandate werden nicht simuliert, sondern eingegeben. Die Sitzverteilung aus Umfragewerten ist eine Modellrechnung; das amtliche Ergebnis kann abweichen.